Parkett auf Fußbodenheizung
ist ein vieldiskutiertes Thema unter Fachleuten und Heimwerkern.
Immer wieder stößt man dabei auf Unsicherheiten.
Grundsätzlich ist Parkett als Bodenbelag besonders gut
für eine Fußbodenheizung geeignet. Denn der Werkstoff
Holz hat die natürliche Eigenschaft, Wärme zu speichern
und gleichmäßig wieder abzugeben.
Da Parkettboden von Natur aus fußwarm ist, können
Sie die Fußbodenheizung im Herbst einige Tage später
an- und im Frühjahr schon ein wenig früher abschalten
als beim eher kühlen Fliesenboden. Auch gewisse Zeit später
verbreitet das Parkett eine angenehme Fußwärme -
für den Verbraucher bedeutet dies eine willkommene Verkürzung
der Heizperiode.
Schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt haben sowohl
Parkett, als auch Furnier-, Kork- und Laminatparkett vom deutschen
Parketthersteller Haro einen entsprechend günstigen Wärmedurchlasswiderstand
und gewährleisten nach einer gewissen Trägheit bei
der alljährlichen Ingebrauchnahme eine gleichmäßige
Temperaturabgabe. Dabei wird Ihr Parkett nicht wärmer
als etwa 25° C. Ist der Bodenbelag mit Teppich großflächig
abgedeckt, kann es zu einem Wärmestau kommen und Sie empfinden
die Leistung der Fußbodenheizung als deutlich schwächer.
Zweifel gibt es oft beim Einsatz von Buchenparkett auf Fußbodenheizung,
weil das Quell- und Schwundverhalten dieser Holzart größer
ist als bei den meisten anderen. Bei Haro Bodenbelägen
werden diese Spannungen durch den bewährten Mehrschichtaufbau
vermieden.
Hierzu einige Erfahrungswerte: Eine Lufttemperatur von 20
bis 23°C und etwa 50-60% relative Luftfeuchte sind ideal
für Mensch und Parkettboden. Damit es gerade bei der
Buche nicht zu Fugenbildungen kommt, sollten Sie diese Werte
nicht unterschreiten. Treten während der Heizperiode
dennoch geringfügige Fugen zwischen den Parkettelementen
auf, ist das kein Qualitätsmangel - nehmen Sie einen
Luftbefeuchter, z.B. von Venta, in Betrieb und dieses Erscheinungsbild
wird sich in der Regel wieder ausgleichen.